Bericht über die Generalversammlung am 20. Mai 2017 im WiFi St. Pölten

 

von GF Ing. Heinz Berger, Präsident des Verbandes der Sprengbefugten Österreichs

Die Generalversammlung des Verbandes der Sprengbefugten Österreichs fand diesmal in Niederösterreich und zwar im WIFI, St. Pölten am 20. Mai. 2017 statt. Die Einladung dazu erging an alle Mitglieder unseres Verbandes, wie in den Statuten vorgesehen, rechtzeitig und schriftlich in einer Sonderausgabe des „Sprengbefugten“ sowie in unserer Verbandszeitung und unserer Homepage.

 

Als Tagesordnungspunkte waren vorgesehen:

 

1. Begrüßung und Bericht des Präsidenten

 

Der Beginn der Generalversammlung war mit 15,00 Uhr vorgesehen. Hier habe ich alle anwesenden Mitglieder begrüßt und vertagte den offiziellen Beginn auf 15,30 Uhr um die vorgesehene Beschlussfähigkeit der GV zu erreichen. Um 15,30 Uhr eröffnete ich die Generalversammlung und bedankte mich auch für das Kommen der Frauen unserer Sprengbefugten.

Mein Dank ging an die Landesgeschäftsstelle Niederösterreich, in der Person des Herrn Gerhard Bertow, die für die Ausrichtung der Generalversammlung 2017 die Federführung übernommen hatten.

Ich ersuchte um die Zustimmung der ausgesandten Tagesordnungspunkte der Generalversammlung. Die Zustimmung der Generalversammlung wurde uns einstimmig erteilt.

Im Anschluss daran berichtete ich über unseren langjährigen Kassenverwalter Hans Zinnhobler, welcher im Alter von 95 Jahren im Jahr 2016 von uns gegangen ist und ersuchte alle Anwesenden um eine Trauerminute.

Ich berichtete, dass unser Verband im Februar 2017 55 Jahre alt wurde.

In weiterer Folge erzählte ich einiges über die Geschichte und die Gründung unseres Verbandes.

Die Organisation unseres Verbandes stellte ich unseren Mitgliedern so dar:

Wir haben in allen Bundesländern Landesgeschäftsstellen und zwar für Wien-NÖ-Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Kärnten, Tirol und Vorarlberg.

xxx gab und ersuchte die Generalversammlung um Zustimmung, dass Herr Peter Rekas Ehrenmitglied unseres Verbandes wird. Die Generalversammlung stimmte einstimmig dem Vorschlag zu.

Wir haben eine Homepage, welche unter www.sprengverband.at zu erreichen ist. Hier sind alle Ausbildungstermine der einzelnen Landesgeschäftsstellen, alle E-Mailadressen sowie die wichtigsten Gesetzestexte angeführt.

Hier bedankte ich mich sehr bei Dipl. Ing. Wolfgang Loub, welcher die Homepage gestaltet hat und auch laufend am neuesten Stand hält.

Alle Landesgeschäftsstellen sind übers Internet erreichbar. Wir veröffentlichen dies auch in der Verbandszeitung laufend. Unser Redakteur der Verbandszeitung ist Herr Hofrat Prof. Dr. Petri, welchem wir für seinen Einsatz herzlichst dankten.

Da wir einen sehr hohen Mitgliederstand haben und dadurch die durchzuführenden Arbeiten für unsere Mitglieder immer mehr werden, ersuchte ich die Generalversammlung um eine Erhöhung der Mitglieder des Präsidiums um 2 Beiräte. Nach Abstimmung wurde dies von der Generalversammlung einstimmig bewilligt.

Weiterbildungslehrgänge werden von unseren Landesgeschäftsstellen jährlich bzw. alle zwei Jahre veranstaltet. Die Teilnehmerzahlen betragen meist um 20% der Mitgliederzahl. Mit einer Ausnahme, in Vorarlberg betragen sie ca. 30%.

Seit einigen Jahren haben wir die Ermächtigung zur Ausbildung von Sprengbefugten und führen auch als Verband Kurse durch. Die aktuellen Informationen darüber werden in unserer Verbandszeitung laufend veröffentlicht.

Weiters erzählte ich, wie wichtig für den Verband die Teilnahme der Mitglieder an der Generalversammlung ist. Die Generalversammlung ist Organ des Verbandes laut §10 der Statuten und ich sprach auch über den Aufgabenkreis der Generalversammlung.

 

Unsere Internationale Tagung für Sprengtechnik, welche diesmal wieder für zwei Tage anberaumt ist und zwar am 9. und 10. November 2017, wird von Herrn Hermann Richter als Tagungsleiter gestaltet.

Ich berichtete über den Europäischen Verband – EFEE. Die Gründung erfolgte 1988. Derzeit sind folgende Länder Mitglieder: Österreich, Deutschland, Tschech. Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Norwegen, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Groß Britannien, Belgien, Luxemburg, Portugal, Polen, Russland, Bulgarien, Kasachstan, Ukraine, Ungarn, Liechtenstein und Niederlande.

 

Die 9. Weltkonferenz für Sprengtechnik wird derzeit vom EFEE organisiert und wird in Stockholm/Schweden vom 10.-12. September 2017 stattfinden.

 

Unsere Stärke liegt in Europa in unserer großen Mitgliederzahl mit über 7.000 Mitgliedern; wir sind in Europa und auch weltweit der weitaus stärkste Verband. In Zukunft wird die Mitarbeit in Europa immer wichtiger werden. Dies gilt auch für die Weiterbildung, welche lebenslanges Lernen in allen Berufen bedeutet.

Dies besonders in der Sprengtechnik, um mit den neuen Entwicklungen und Techniken mithalten zu können. Wobei in Zukunft, bedingt durch ein gemeinsames Vorgehen aller EU – Mitgliedsländer, es zu einer verpflichtenden Teilnahme an Weiterbildungslehrgängen kommen wird.

Deutlich zeigte sich die Mitarbeit vom EFEE bei den erreichten Änderungen bei der Kennzeichnungsrichtlinie 2008/43/EG. Ich berichtete kurz darüber.

Ich informierte über die statutenmäßig vorgesehenen Mittel des Verbandes zur Erreichung des Verbandszweckes. Was tut der Verband für seine Mitglieder im Detail:

  • Als Mittel ideeller Natur dienen:

Auszeichnungen

Weiterbildungslehrgänge und Vorträge

  • Als Mittel materieller Natur dienen:

Die Verbandszeitung, sie  erscheint 4-mal im Jahr.

Die vom Präsidium abgeschlossene Kollektivunfallversicherung für alle Unfälle welche bei Sprengungen sowie bei Berührung mit Sprengmittel aller Art auftreten. Freizeitunfälle sind darin nicht enthalten. Die Versicherungsleistung beträgt bei Unfalltod € 7.500 (die gesetzlichen Erben sind bezugsberechtigt) und dauernder Invalidität ab 25% € 15.000.

Die vom Präsidium abgeschlossene Rechtsschutzversicherung mit einer Versicherungssumme von € 300.000 pro Person und Rechtsschutzfall, deckt Rechtsanwaltskosten, Reisekosten des Rechtsanwaltes, Reisekosten der versicherten Person, Sachverständigenkosten, Übersetzungskosten, Kosten der Privatbeteiligten und Strafkaution bis € 75.000.

Wir haben einen Fond für die Unterstützung für unverschuldet in Not geratene Mitglieder eingerichtet.

 

Ein Wahlvorschlag für das Präsidium des Verbandes ist zeitgerecht im Verbandsbüro eingegangen und ist von der laut Statuten erforderlichen Anzahl von Mitgliedern unterzeichnet. Der Wahlvorschlag wird nach dem Rücktritt des Präsidiums vom Wahlleiter verlesen werden.

 

2. Bericht des Rechnungsführers

 

Nun berichtete unser Rechnungsführer Herr Mag. Maximilian Ruspeckhofer über die Ausgaben und Einnahmen unseres Verbandes. Das knappe schwarze Ergebnis war einen besonderen Applaus der Generalversammlung wert.

Herr Mag. Ruspeckhofer berichtete auch über die Wichtigkeit der Angaben unserer Mitglieder, betreffend eines Ortswechsels und des Aufbaues einer Datei mit den E-Mail-Adressen. Dies führt zu einer Vereinfachung der Mitgliederverwaltung.

Im Anschluss an die Ausführungen des Rechnungsführers fügte ich an, dass die beträchtlichen Tätigkeiten des gesamten Präsidiums ehrenamtlich durchgeführt werden. Ein Kostenersatz wird nur für Aufwendungen, wie zum Beispiel für Reisekosten nach dem amtlichen Kilometergeld, gewährt.

 

3. Bericht der Rechnungsprüfer

 

Für die Rechnungsprüfer gab Herr Dieter Völkel seinen Bericht ab und bestätigte mit der Überprüfung der Kassengebarung, welche beide Rechnungsprüfer durchgeführt haben, die ordnungsgemäße Kassenführung. Der Rechnungsprüfer Herr Vösenhuber schloss sich den Worten von Herrn Dieter Völkel an. Es wird der besondere Dank an die umsichtige Kassenverwaltung durch Herrn Mag. M. Ruspeckhofer und seiner Mitarbeiterin Frau Raab ausgesprochen.

 

4. Entlastung des Rechnungsführers durch die GV

 

Ich stellte den Antrag an die Generalversammlung den Rechnungsführer zu entlasten.

Die Generalversammlung sprach einstimmig die Entlastung unseres Rechnungsführers aus.

 

Im Anschluss daran ersuchte ich Herrn DI Marc Weingärtner vom AI Vorarlberg die Wahl des Präsidiums zu leiten und es erfolgte der Rücktritt des Präsidiums.

 

5. Rücktritt des Präsidiums

 

Nach dem Rücktritt des verließ das Präsidium den Veranstaltungsraum und Herr Weingärtner verlas den Wahlvorschlag, welcher am 8. April 2017, also rechtzeitig, im Büro des Verbandes eingegangen ist, und die Generalversammlung stimmte dem Wahlvorschlag ohne Gegenstimme zu.

 

6. Neuwahl des Präsidiums

 

Ich dankte der Generalversammlung für das Vertrauen und versprach, dass wir uns weiterhin für die Interessen der Mitglieder des Verbandes einsetzen werden.

 

7. Vorstellung der Präsidialmitglieder

 

Nun erfolgte die Vorstellung der neu gewählten Präsidialmitglieder, wobei ich über jedes Präsidialmitglied seinen beruflichen Werdegang und seine Tätigkeit für den Verband erzählte.

 

8. Allfälliges

 

Zu diesem Tagungsordnungspunkt wurde ein Vorschlag betreffend des Schriftverkehrs mit unseren Mitgliedern per E-Mail angesprochen. Mag. Ruspeckhofer und ich haben dies beantwortet.

Da weiter nichts vorgebracht wurde, habe ich den offiziellen Teil der Generalversammlung geschlossen.

Anschließend luden wir die anwesenden Teilnehmer zu einem Imbiss mit Getränken ein.

 

Das von der Generalversammlung gewählte Präsidium lautet:

Präsident

GF Ing. Heinz Berger

1.Vizepräsident und Schriftführer

Hermann Richter

2.Vizepräsident

HR. Ing. Andreas Kuschel

Rechnungsführer

Mag. Maximilian Ruspeckhofer

Vorsitzender des Schiedsgerichtes

Dr. Alfred Maier

Beiräte

Vzlt. Christian Baumann

Gerhard Bertow

HR Dipl. Ing. Bernd Doppler

Dipl. Ing. Mark Ganster

Dipl. Ing. Karl Herbert Kassl

Ing. Gerhard Kreutz

Dipl. Ing. Martin Erich Lang

OSR Dipl. Päd. Erich Londer

Dipl. Ing. Wolfgang Loub

Franz Oberroithmayr

HR Prof. Dipl. Ing. Dr. Peter Petri

MR Dipl. Ing. Georg Plaschke

Karlheinz Pribil

Rechnungsprüfer

Alois Vösenhuber

Dieter Völkel

 

Die nächste Generalversammlung wird im Mai 2020 stattfinden.

 

Glück auf

Ing. Heinz Berger

Präsident des Verbandes der Sprengbefugten Österreichs

 

 

 

 

 

 

 

 


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